Sophie Tyler wurde in einer Kleinstadt in der Grafschaft Surrey, England, geboren. Ihre Familie legte großen Wert auf Bildung und förderte ihre frühe Begeisterung für Kunst und Sprachen. Bereits als Teenager sammelte sie erste Erfahrungen im Modeln und absolvierte ein Praktikum bei einer lokalen Fotografin, was ihr Interesse an der Kamera weckte. Nach dem Schulabschluss zog sie nach London, um dort ein Studium der Medienwissenschaften aufzunehmen, brach dieses jedoch ab, um sich vollständig auf ihre Arbeit vor der Linse zu konzentrieren.
Ihr erster Kontakt mit der Erwachsenenbranche ergab sich über eine Bekannte, die als Produktionsassistentin arbeitete. Sophie Tyler bewarb sich für eine Softcore-Serie mit Schwerpunkt auf ästhetischen Darstellungen und wurde aufgrund ihrer natürlichen Ausstrahlung und ihres professionellen Auftretens sofort gebucht. Innerhalb der ersten sechs Monate drehte sie für drei verschiedene Studio Labels, darunter eine britische Produktionsfirma, die auf europäische Erotikfilme spezialisiert ist. Sie selbst beschreibt diese Phase als „intensive Lehrzeit“, in der sie die technischen Abläufe am Set, den Umgang mit wechselnden Crews und die Anforderungen an die eigene körperliche Fitness kennenlernte.
Nach ihrem Durchbruch spezialisierte sich Sophie Tyler auf kamerafreundliche Szenen mit erzählerischem Rahmen. Sie arbeitete unter anderem mit dem Regisseur Lucas Granville zusammen, der für seine cineastisch anmutenden Kurzfilme bekannt ist. Gemeinsam realisierten sie eine Reihe von Produktionen, die auf Festivals für alternative Erotik gezeigt wurden. Neben der Arbeit vor der Kamera begann sie, als Dialogtrainerin für internationale Darsteller zu fungieren, da sie fließend Französisch und Spanisch spricht. Im Jahr 2021 nahm sie an einer paneuropäischen Werbekampagne für ein Gleitmittel teil, was ihr erstmals größere mediale Aufmerksamkeit außerhalb der Branche einbrachte.
Abseits der Dreharbeiten lebt Sophie Tyler zurückgezogen in einer Wohngemeinschaft im Londoner Stadtteil Hackney. Sie absolvierte eine Weiterbildung in digitalem Marketing und betreibt seit 2022 einen eigenen Blog, in dem sie über Reisetipps und Fotografie schreibt – jedoch strikt getrennt von ihrer Tätigkeit unter dem Künstlernamen. In Interviews betonte sie mehrfach, dass sie die Arbeit in der Erwachsenenbranche als einen von mehreren Lebensabschnitten versteht und langfristig eine Karriere im Bereich der Stylingberatung anstrebt. Ihre Erfahrungen am Set hätten ihr vor allem Disziplin und Selbstvermarktung beigebracht, die sie heute auch außerhalb des Gewerbes nutze.